Türdrücker

Ein Türdrücker ist als Bedienelement an der Mehrzahl aller Türen zu finden. Mehrmals täglich greift man auf diesen Griff, ohne dass eine Vorstellung von dessen Funktion besteht. Der Begriff Türdrücker ist ein Synonym für Türklinke. Die hebelartige Vorrichtung dient dazu, Türen öffnen und schließen zu können.
Funktionsweise

Wenn nachfolgende Merkmale erfüllt sind, ist die Bezeichnung Türdrücker angebracht. Zunächst muss eine Daumenbremse vorhanden sein, um den Hebel zu lokalisieren. Des Weiteren dient eine Zeigefingerkuhle dem automatischen und richtigen Griff um den Türdrücker. Die Mechanik und Funktion des Drückers wird durch eine sogenannte Ballenstütze verstärkt. Für einen sicheren Halt ist das Greifvolumen zuständig. Sämtliche Bauteile müssen innen verschraubt sein.

Bauarten und Variationen

Der Drücker selbst sowie die Einfassung werden als Türbeschlag bezeichnet und dieser ist mit einem Schlüsselloch und oftmals einer Sperrvorrichtung versehen. Türdrücker werden oft und stark beansprucht. Aus diesem Grund erfolgt die Herstellung meist aus hartem Metall. Ist das nicht gegeben, sollte darauf geachtet werden, dass zumindest der Drücker einen metallenen Kern aufweist. Edelstahl und Aluminium- Druckguss zählen zu den hochwertigen Drückergarnituren.

Da der Türdrücker in den Bereich von sichtbar eingebauten Beschlägen gehört, sollten diese eine schöne, moderne und elegante Form haben. Davon abgesehen ist selbstverständlich auf eine gute Handhabung zu achten. Türen, welche viel bedient und strapaziert werden, erhalten stabilere Drückerlagerungen. Türdrücker sind in vielfältigen Formen zum Beispiel als Hebel, Knauf oder Drehknopf erhältlich.

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